samo.fa

Stärkung der Aktiven aus MigrantInnenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit - kurz samo.fa. samo.fa ist ein Projekt, welches mit MigrantInnenorganisationen auf bundesweiter Ebene zusammenarbeitet, sie in ihren Strukturen stärkt und durch Netzwerkarbeit miteinander verbindet.

MigrantInnenorganisationen nehmen eine wichtige Rolle in der Flüchtlingsarbeit ein: Durch die eigenen Migrationserfahrungen, welche die Mitglieder oft haben, besteht ein besseres Verständnis für die Geflüchteten, wodurch Vertrauen entsteht und das Ankommen der Menschen erleichtert werden kann.

Die Aufgaben und Ziele von samo.fa sind Menschen mit eigener Migrationsgeschichte und ihre Erfahrungen sowie Fähigkeiten in die lokalen Netzwerke einzubinden, sie für die Unterstützung von Geflüchteten zu gewinnen, eine enge Zusammenarbeit mit anderen MigrantInnenorganisationen zu pflegen und Rassismus entgegen zu wirken, in dem dafür gesorgt wird, dass Geflüchtete vor Ort diskriminierungsfrei leben und teilhaben können.

Im Haus der Kulturen finden regelmäßig Veranstaltungen im Rahmen von samo.fa statt, beispielsweise der Interkulturelle Frauen- und Mädchentreff OYA, der wöchentlich stattfindet. Auch an den bundesweiten Aktionstagen nimmt das Haus der Kulturen teil. Als Interkulturelle Begegnungsstätte spielt das Haus der Kulturen in Lübeck eine wichtige Rolle für MigrantInnenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit und ist vernetzt mit lokalen Einrichtungen und Gruppen. Das Projekt samo.fa wird vom Bundesverband NEMO (Netzwerke in MigrantInnenorganisationen) koordiniert.