Interkultureller Kräutergarten

Im Frühjahr 2017 wurde der Außenbereich des Cafés um einen öffentlich zugänglichen Interkulturellen Kräutergarten erweitert. Auf dem Gelände der Domgemeinde setzte eine vom Haus der Kulturen koordinierte und interkulturell zusammengesetzte Gartengruppe das erste Projekt der Essbaren Stadt Lübeck in der Altstadt um: Es besteht aus einer neu angelegten Wildblumenwiese und 5 Hochbeeten aus Holz, die die fünf Kontinente der Erde repräsentieren.

Die Idee ist, im öffentlichen Raum und im Rahmen von interkulturellen Workshops den Gebrauch von Kräutern für den gesunden Genuss erlebbar zu machen, zu zeigen, welche Kräuter universell, aber in verschiedenen Ausprägungen auf verschiedenen Kontinenten wachsen und welche Kräuter es – beispielsweise nur in Afrika - gibt. Blütenreiche Garten- und Wildkräuter werden vom Café für kreative interkulturelle Snacks und kunterbunte Buffets verwendet, dürfen aber auch von Passanten und Cafégästen verkostet werden. Hummeln, Wildbienen, Schmetterlinge finden in der bunten Pracht Nahrung und Nistmöglichkeiten.

Insbesondere Migrantinnen und Migranten aus und um Lübeck sollen gemeinsam die Hochbeete mit der Kräutervielfalt Asiens, Afrikas, Lateinamerikas, Australiens und Europas betreuen, pflegen und bepflanzen. Dadurch können nicht nur Kenntnisse im Umgang mit Kräutern erworben, sondern auch Kontakte mit Menschen aus aller Welt geknüpft werden.

 

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