Interkulturelle Naschgarten

Der Naschgarten ist ein interkultureller Gemeinschaftsgarten in Lübeck, der mit Unterstützung vom Haus der Kulturen seit 2018 im BaoBab-Park betrieben wird. Beerensträucher, Gemüse, und Kräuter selbst anzubauen, mit vielen Menschen in Austausch zu kommen und die Stadt grüner und lebenswerter zu gestalten, ist das gemeinsame Ziel der Mitmachenden.

Im Frühjahr 2018 wurde das zweite, von einer interkulturellen Gruppe getragene Gartenprojekt des Hauses der Kulturen in der Altstadt eingeweiht: Der Interkulturelle Naschgarten, gelegen in einer öffentlichen Grünanlage nahe eines Spielplatzes und des „Baobab-Parks“ an der Ecke Dr. Julius-Leber-Straße / Kanalstraße. ‚Naschen erlaubt‘ ist das Motto der neusten Stadtoase der Essbaren Stadt Lübeck. Der von Sitzmauern umgebene Garten liegt an der historischen Stadtmauer und ist ein Geheimtipp am Spätnachmittag, wenn die tiefstehende Sonne ihm einen besonderen Zauber verleiht. Hier wachsen neben vielen Gartenkräutern auch besondere Pflanzen wie die „Goldene Beere“ mit dem vierfachen Nutzen von Duft, Schönheit, essbarer Früchte und attraktiver Herbstfärbung, die als „Adam und Eva“ getauften männlichen und weiblichen Beeren-Kiwis und der leckere Spargelsalat. Bei Kindern sehr beliebt sind Erdbeeren, Himbeeren und Zuckererbsen.

Die Interkulturellen Gärten sind zum Mitmachen für alle da: Die Gartengruppen verbinden Menschen verschiedener Kulturen über gesundes Genießen und gemeinsame Arbeit. Sie freuen sich über Zuwachs beim gemeinsamen Planen, Gestalten, Säen, Pflanzen und Gießen. Die Gärten sind auch Grünes Zimmer‘ für Grundschulen und KITAS der Altstadt: Kinder der benachbarten KITA haben die neuen Oasen bereits liebgewonnen. Beim Beobachten, Gärtnern und Gießen lernen sie spielerisch im Miteinander von Mensch, Tier und Pflanze.

Ziele für das Projekt Essbare Stadt - Naschgarten an der Stadtmauer:

• Gemeinsames Gärtnern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
• Zusammengehörigkeit erfahren durch gemeinsames Kultivieren, Säen, Pflanzen, Pflegen und Ernten
• Voneinander lernen, miteinander (er)leben
• Natur als gemeinsame Sprache entdecken
• Kulturübergreifender Austausch von Kompetenzen
• Integration von Menschen mit Handicap, Sprachbarrieren
• Biologische Vielfalt in der Stadt erfahrbar machen und Informationen zu Natur und Gartenkultur vermitteln
• Alte, regionale, an unser Klima besonders angepasste Obst- und Gemüsesorten verwenden
• Fertigkeiten zu gesunder und schmackhafter Ernährung

Hier finden sie unsere aktuellen Flyer zum Download

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