Historie · Kultur braucht Raum ·

    Das Projekt

    Seit 1991 gibt es im Haus "Akzent" in der Fleischhauerstraße in Lübeck die "interkulturelle Begegnungsstätte" (IKB). In dieser entfalten sich soziale und kulturelle Aktivitäten im Bereich des Zusammenlebens von allen Bürgerinnen und Bürgern.
    Die Vielfältigkeit der IKB stieß schnell an ihre räumlichen Grenzen. Daher gründete sich Ende 1993 der "Förderverein Interkulturelle Begegnungststätte". Er verfolgt den Zweck, die Arbeit der IKB zu festigen und auszubauen. Kultur braucht Raum - auch im realen Sinn. Neue Räumlichkeiten waren zu finden. In zahlreichen Veranstaltungen sowie in Gesprächen mit Vertretern der Stadt und an der Arbeit der IKB interessierten Vereinen entwickelte sich das folgende Konzept.

  • Ein Haus der Kulturen für Lübeck
  • Die Stadt Lübeck hat sich bereit erklärt, die z. Zt. leerstehenden und verfallenen Räume der ehemaligen Polizeiwache im Zentrum der Altstadt (Nebengebäude des Zeughauses / Völkerkundemuseum am Ende der Parade) für die Zwecke der IKB zur Verfügung zu stellen.
    Die in unmittelbare Nähe zu der im Zeughaus beheimateten Völkerkundesammlung eröffnet die Möglichkeit einer nachbarschaftlichen Zusammenarbeit beider Einrichtungen, deren Zielsetzung eine lebendige Begegnung zwischen den Kulturen ermöglichen.

  • Ausbau und Finanzierung
  • Die etwa 120 qm großen Räume der ehemaligen Polizeiwache müssen für den vorgesehenen Zweck umfangreich umgebaut und saniert werden.
    Die Stadt soll Eigentümerin des Grundstückes bleiben, wobei der Förderverein im Rahmen eines langfristigen Nutzungsvertrages die Trägerschaft übernehmen und die Finanzierung sicher stellen wird.
    Sanierung und Einrichtung der Räume werden einschließlich aller Baunebenkosten einen Kostenaufwand von etwa 430.000 DM verursachen.
    Mittlerweile konnten 300.000 DM durch eigene Anstrengungen und durch verschiedene Unterstützer aufgebracht werden. Für die restlichen 130.000 DM suchen wir:
    Spender / innen und Sponsoren / innen, sowohl für Geld- als auch für Sachspenden (Einrichtung, Baustoffe, sonstiges).
    Hilfreich sind sowohl einmalige Geldspenden als auch regelmäßige Mitgliedsbeiträge, die beide steuerlich absetzbar sind. Auch kleine Spenden helfen!!

  • Januar 1999
  • Die erste Hälfte des Jahres verabschiedet sich in diesem Monat. In der zweiten Hälfte beginnt nun die „heiße Phase“, damit meinen wir nicht nur den hoffentlich gut werdenden Sommer, sondern auch die sich auf Hochtouren befindlichen Umbauarbeiten im „Haus der Kulturen“. Ebenfalls inbegriffen ist der Umzug im Spätsommer und die Eröffnung. Mit einer großen Feier – voraussichtlich fällt sie ins Altstadtfest – wollen wir die Türen des Hauses öffnen und hoffen, dass die Herbststürme die Anfangsphase unserer Arbeit im „Haus der Kulturen“ nicht durcheinander wirbeln wird.
    Aber frischer Wind von vielen Seiten ist erwünscht. Um diesen bitten wir auch in der Planungsphase der im September statt findenden „interkulturellen Wochen“. Die Vorbereitungen haben schon begonnen, werden ab diesen Monat intensiviert und das Programm wird konkretisiert. Also ein Wink, eine Einladung, an all diejenigen Gruppen und Interessierten die sich beteiligen wollen.

Zurück