Satzung

Satzung

 

Interkulturelle  Begegnungsstätte e.V.

 

 

 

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

1.   Der Verein trägt den Namen  Interkulturelle Begegnungsstätte e.V.

 

2.   Der Verein hat seinen Sitz in Lübeck. Er ist Träger und Betreiber des Hauses der Kulturen, Parade 12, 23552 Lübeck.

 

3.   Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2

Zweck des Vereins

 

1.  Der Zweck der Interkulturellen Begegnungsstätte e.V. ist, für die Idee der Begegnung verschiedener Kulturen und deren Verwirklichung die Initiative zu ergrei­fen.
Mit dem Haus der Kulturen als soziokulturelle Stätte, soll ein sichtbares Zeichen für ein gleichberechtigtes Zusammenleben der Völker und Kulturen gesetzt werden.

Die Bibliothek soll weiter ausgebaut und zu einer speziellen Stätte der Informations­beschaffung werden, u.a. dadurch, dass Broschüren, Bücher, Zeitschriften, Zeitungen und Flugblätter gesammelt werden und ständig präsent sind und für die praktische Arbeit genutzt werden können. Aber auch die Möglichkeit, Materialien selbst herzu­stellen und zu verbreiten soll durch den Verein gefördert werden.

Ein wesentliches Ziel des Vereins ist es, verschiedene Kulturen in der persönlichen Begegnung erfahrbar zu machen. Dazu soll zum einen der Wintergarten dienen, aber auch die Durchführung von Veranstaltungen, die z.B. Künstler unterschiedlichen kulturellen Hintergrunds zusammenführen, Seminare, die Diskussionen über kultu­relle Differenzen und Konflikte mit kompetenten Referenten organisieren etc

Schließlich gehört zum Zweck des Vereins, den Kontakt und den Informationsaus­tausch mit kommunalen wie privaten Institutionen der Kultur zu aktivieren und zu intensivieren. Dazu gehören Schulklassen, die zu speziellen Veranstaltungen eingela­den werden können, wie auch Projekte mit Kinos, Theatern und freien Kulturträgern.

Zweck des Vereins ist weiterhin Flüchtlinge und Zuwanderinnen und Zuwanderern bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen.

 

 

 

2.  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung 1977 in der jeweils gültigen Fassung. Durch die Förderung der kulturellen Zwecke durch Musik- und Literaturveranstaltungen sowie durch die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, erfüllt der Verein besonders förderwürdige Zwecke im Sinne der Anlage 7, § 10 b, Abs. 1 EStG.

 

 

§ 3

Selbstlosigkeit

 

1.   Der Verein ist überparteilich und selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie ei­genwirt­schaftliche Zwecke.

 

2.   Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet wer­den.

 

3.   Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder Aufhebung des Vereins keine Zuwendung aus dem Vereinsvermögen erhalten. Es darf keine Person durch Ausga­ben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Ver­gütungen begünstigt werden.

 

4.   Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vereinsvermögen zu gleichen Teilen an die gemeinnützigen Vereine PRO ASYL e.V. und Paritätischer Wohlfahrtsverband Schleswig Holstein e.V., die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

 

 

 

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

 

 

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die dessen Ziele unterstützt.

 

Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach pflichtgemäßem Ermessen. Bei Ableh­nung brauchen dem Antragsteller / der Antragstellerin die Gründe nicht mit­geteilt werden.

 

Wird ein Antrag auf Mitgliedschaft vom Vorstand abgelehnt, so kann die / der Betrof­fene Einspruch erheben. Über einen Einspruch entscheidet die Mitgliederver­sammlung end­gültig. Der Beitritt ist erst vollzogen, wenn die erste Beitragszahlung ein­gegangen ist.

 

 

 

 

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

 

1.   Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Aus­tritt aus dem Verein.

 

2.   Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vor­stand mit so­fortiger Wirkung oder durch Ausschluss durch Beschluss der Mitglieder­versammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

3.  Nach drei Monaten Beitragsrückstand und einmaliger Mahnung ruhen die Mitglieds­rechte. Nach weiteren drei Monaten ohne eine Reaktion des Mitglieds kann der Aus­schluss jederzeit durch Vorstandsbeschluss und schriftliche Mitteilung an das betrof­fene Mitglied erfolgen.

 

§ 6

Mitgliedsbeiträge

 

Alle Mitglieder zahlen einen Mindestbeitrag, der von der Mitgliederversammlung festge­setzt wird.

 

§ 7

Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Die Organe des Vereins können sich eine Geschäftsordnung geben.

 

 

§ 8

Vorstand

 

1.         Der Vorstand besteht aus vier bis sechs gleichberechtigten Mitgliedern. Er über­   nimmt die Ge­schäfts­führung des Vereins einschließlich der Kassengeschäfte.

 

2.         Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt auf zwei Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur     Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Die Wiederwahl ist möglich. Der Vor­stand     kann vor Ende der regulären Amtszeit mit einer Mehrheit von 2/3 der erschie­nenen    Mitglieder auf der Mitglie­derversammlung abgewählt werden. Auf dieser Mitglie­            derversammlung ist ein neuer Vorstand zu wählen.

 

3.         Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam gerichtlich und          außerge­richtlich.
               

4.         Der Vorstand entschei­det mit einfacher Mehrheit.

5.         Die Vorstandssitzungen sind mitgliederöffentlich, Gäste können zugelassen werden.

6.         Der Vorstand ist berechtigt, zur Zwischenfinanzierung von zugesagten Projektmitteln    Kredite aufzunehmen und Überziehungskredite zu genehmigen. Dies darf nur bis zur       Höhe der zugesagten Mittel genutzt werden.

§ 9

Die Mitgliederversammlung

 

1.   Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins, ist grundsätzlich für alle Auf­gaben zuständig. Bestimmte satzungsmäßige Aufgaben können einem ande­ren Vereinsorgan übertragen werden. Der Mitgliederversammlung sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmi­gung und Entlastung des Vorstandes vor­zulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfe­rInnen, um die Buchführung einschließlich des Jah­resabschlusses zu überprüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu be­rich­ten.

 

2.      Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich un­ter Angabe der Ta­gesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Über Nachträge auf Ergän­zung der Tagesordnung entscheidet der Vorstand. Über Nachträge auf Ergänzung der Tages­ordnung, die in Mitgliederversammlungen ge­stellt werden, beschließt die Versammlung.

 

 

3.   Jede Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt, ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Vereinsmitglieder.

 

4.   Die Mitgliederversammlung fällt Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehr­heit der abge­gebenen Stimmen. Für Satzungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der er­schienenen Vereins­mitglieder erforderlich. Auf den Inhalt geplanter Satzungsände­rungen muss in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen werden. Bei Auflösung des Vereins müssen 9/10 aller Mitglieder zustimmen.

5.      Jedes Mitglied hat eine Stimme. Eine Vertretung in der Stimmabgabe ist unzulässig. Neben dem persönlichen Stimmrecht kann nicht gleichzeitig das Stimmrecht einer Gruppe ausgeübt werden.

 

6.      Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberu­fen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn mindestens 1/6 der Mitglieder die Einberufung einer Mitgliederver­sammlung schriftlich unter Angabe der zu behandelnden Tages­ordnung verlangt. Die Einla­dungsfrist hierzu beträgt eine Woche.

 

 

§ 10

Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.

 

 

 

 

Lübeck, den 27.03.2013

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